Permanentmagnetischer Separierschacht

Einsatz

Überall dort, wo es gilt aus Schüttgütern aller Art, wie z. B. aus Sand, Getreide, Kaffee, Granulaten, Kleinschredder etc., Fremdeisenteile automatisch zu separieren, werden dauermagnetische Scheidewalzen mit Gehäuse mit gutem Erfolg eingesetzt. Je nach Aufgabenstellung und Einsatzzweck werden sie als einseitige, doppelseitige und mehrstufige Separierschächte geliefert

Aufbau

Der Separierschacht besteht im wesentlichen aus einem robusten, geschlossenen Stahlblechgehäuse mit Einlauftrichter, Prall- und Leitblechen, Durchsatzregulierung, Schütthöhenregulierung, Aspirationsstutzen, Magnetwalze, Antriebsmotor, Magnetzonenverstellung und separaten Ausläufen. Das Gehäuse wird aufgrund der unterschiedlichen inneren Funktionsbereiche aus Stahlblech, Manganblech und Edelstahlblech hergestellt. Die permanentmagnetischen Scheidewalzen werden unter Verwendung hochwertiger Magnetwerkstoffe gefertigt. Sie garantieren durch optimale Auslegung und Konstruktion eine große Separierleistung von ferromagnetischen Teilen aus Schüttgütern.

Arbeitsweise

Das zu separierende Schüttgut wird über die gesamte Schachtbreite und Schachtlänge möglichst gleichmäßig dem Einlauftrichter zugeführt. Das Schüttgut soll so aufgegeben werden, daß der Einlaufkeil den Materialstrom teilen kann.

Durch Prall- und Leitbleche sowie durch von außen zu betätigende Schütthöhenregulierung werden die Materialströme egalisiert und gewendet. Eventuelle Materialanhäufungen werden verteilt und dann den Scheidewalzen tangential übergeben.

Die Scheidewalzen bestehen aus einem feststehenden Magnetsystem, das über einen Winkel von ca. 210° wirkt, so daß auf der gegenüberliegenden Seite eine ausgeprägte Nullzone (magnetisch neutrale Zone) entsteht. Die Position des wirksamen Magnetsystems kann von außen verstellt werden. Um dieses Magnetsystem rotiert eine Edelstahlmantel mit einer Austragsleiste.

Während der Materialstrom die in gleicher Richtung rotierenden Walzenmäntel passiert, werden die im Schüttgut befindlichen ferromagnetischen Verunreinigungen herausgezogen und an den Enden der Magnetfelder -in den Nullzonen der Walzen- von den Austragsleisten in getrennte Schächte geworfen.