Seit 01. März 2010 befindet sich unser Geschäftssitz in Essen.
Vom 26.-30. Oktober 2010 präsentieren wir uns auf der weltweit größten Fachmesse für Blechbearbeitung.
Besuchen Sie uns in Halle 16, Stand E22!
Dauermagnete, Mess- und Magnetisiertechnik
Werkstoffe, Magnetisierung, Messtechnik und Sensoren, Anwendungen
Seminar am
18. November 2010
ISETEC II - Innovative
Seehafentechnologie
Im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes ISETEC II entwickelt ThyssenKrupp Magnettechnik als Projektpartner ein neuartiges Magnetsystem (Magnet-Traverse) zur Optimierung des wasserseitigen Umschlags sowie der Handhabung von Stahlblechen bei Lagerung und Kommissionierung.
Permanentmagnetische
Überbandmagnete werden je nach Aufgabenstellung mit oder
ohne Austragsband geliefert. Überall da, wo es gilt, aus
Schüttgütern aller Art wie Kohle, Sand, Getreide,
Mehl, etc. Fremdeisenteile automatisch zu entfernen, werden
permanent-magnetische Überbandmagnete mit bestem Erfolg
eingesetzt.
Aufbau
Die Anlage besteht aus einem permanentmagnetischen Überbandmagneten und im Falle der Ausführung mit Austragsband aus einer Profilrahmenkonstruktion sowie einem Austragsband aus verschleiß- und schlagfestem Gummimaterial mit aufgesetzten Austragsleisten.
Der Überbandmagnet ist unter Verwendung höchstwertiger Magnetwerkstoffe hergestellt und garantiert durch optimale Auslegung und Konstruktion eine große Reichweite des magnetischen Feldes und somit eine große Separierleistung von ferromagnetischen Teilen aus Schüttgütern aller Art. Durch besondere konstruktive Maßnahmen ist der Überbandmagnet bis auf die Arbeitsseite nach allen Seiten abgeschirmt, d.h. es treten keine störenden Streufelder auf, die Eisenteile seitlich anziehen oder elektromagnetische Störungen hervorrufen könnten. Außerdem dient diese Abschirmung als Schutz gegen mechanische Zerstörung sowie starke entmagnetisierende Felder.
Der permanentmagnetische Überbandmagnet hat unter normalen Betriebsbedingungen eine unbegrenzte Lebensdauer bei unverminderter Magnetkraft. Durch Verwendung von Permanentmagneten arbeitet der Überbandmagnet völlig wartungsfrei und -bis auf den Antrieb für das Austragsband- ohne Stromzufuhr.
Der Antrieb des Austragsbandes erfolgt entweder durch einen vollkommen geschlossenen Drehstrom-Trommelmotor oder durch einen Drehstrom-Getriebemotor über Rollenkette und Antriebstrommel; die Normalspannung ist 230/400 Volt, 50 Hz.
Auslegung und Leistung
Die Auslegung des Überbandmagneten bezüglich seiner magnetischen Stärke richtet sich nach der Schütthöhe und Beschaffenheit des Gutes, nach der Geschwindigkeit des Förderbandes sowie nach Form und Größe der anfallenden Eisenteile. Die Festlegung der erforderlichen Größe erfolgt nach Angabe der jeweiligen Betriebsbedingungen durch uns. Dargestellt ist die Leistung in Form der freien Ansprunghöhe für verschiedene Eisenteile für die verschiedenen Magnettypen. Dabei sind die Größen mit und ohne Austragsband jeweils in der Leistung identisch. Wenn die auszuscheidenden Eisenteile durch Schüttgüter abgedeckt sind, vermindert sich die freie Ansprunghöhe, und zwar in Abhängigkeit von der Art, Korngröße dem spezifischen Gewicht und dem Feuchtigkeitsgrad der Schüttgüter sowie der auszuscheidenden Eisenteile. Die Abhängigkeit der Ansprunghöhe von der Teilegeometrie ist auf der folgenden Seite qualitativ dargestellt.
Einbauhinweise
Die Breite der Überbandmagnete sollte jeweils 100 mm breiter gewählt werden als der jeweilige Materialstrom auf dem Transportaggregat. Zur Steigerung des Separiergrades sollten Förderbänder an der Stelle des Überbandmagneten entmuldet werden, damit die Schichthöhe des zu separierenden Materials verkleinert wird und sich zusätzlich auflockert. Ggf. können auch bewegliche Abweiser zur Schichthöhenregulierung eingesetzt werden. Hinweise zum Einbau von Überbandmagneten sind auf der folgenden Seite skizziert. Beim Einbau ist besonders darauf zu achten, daß alle Teile der Förderaggregate bzw. der Konstruktion im Wirkungsbereich des Überbandmagneten aus nichtmagnetisierbarem Material bestehen müssen. Das gilt auch für Antriebstrommeln von Förderbändern, wenn der Magnet als Überkopfmagnet eingesetzt wird.
Allgemein gilt, je breiter der Magnet ist, umso größer ist auch seine Reichweite.