Kupplungen + Bremsen

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Wir sind umgezogen

Seit 01. März 2010 befindet sich unser Geschäftssitz in Essen.

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Messe
EuroBLECH 2010, Hannover

Vom 26.-30. Oktober 2010 präsentieren wir uns auf der weltweit größten Fachmesse für Blechbearbeitung.

Besuchen Sie uns in Halle 16, Stand E22!

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Seminar

Dauermagnete, Mess- und Magnetisiertechnik

Werkstoffe, Magnetisierung, Messtechnik und Sensoren, Anwendungen

Seminar am
18. November 2010

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Projekte

ISETEC II - Innovative
Seehafentechnologie

Im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes ISETEC II entwickelt ThyssenKrupp Magnettechnik als Projektpartner ein neuartiges Magnetsystem (Magnet-Traverse) zur Optimierung des wasserseitigen Umschlags sowie der Handhabung von Stahlblechen bei Lagerung und Kommissionierung.

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Dauermagnetische Kupplungen und Bremsen lassen sich in drei Grundtypen einteilen:

:: Synchronkupplungen, zu denen die Stirndrehkupplungen und
   Zentraldrehkupplungen zu rechnen sind.
:: Hysteresekupplungen und –bremsen
:: Wirbelstromkupplungen und –bremsen



Abb.1 Schematischer Aufbau einer Stirndrehkupplung


Abb.2 Schematischer Aufbau einer Zentraldrehkupplung



Abb.3 Schematischer Aufbau einer Hysteresedrehkupplung oder Bremse



Abb.4 Schematischer Aufbau einer Wirbelstromkupplung oder Bremse

Für alle Arten von Kupplungen und Bremsen gilt die Leistungsgleichung:
P1 – Pv – P2 = 0.
P1 ist die der Antriebsseite zufließende Leistung.
P2 ist die auf der Abtriebsseite abfließende Leistung und
Pv ist die durch den Übertragungsmechanismus in Kupplung und Bremse auftretende Verlustleistung.

Bei den Synchronkupplungen ist Pv = 0, da der Schlupf S = 0 ist. Auf der Antriebs- und Abtriebsseite stehen sich Dauermagnete mit einer gleichen geraden Anzahl von Polen spiegelsymmetrisch (Stirndrehkupplungen; Abb. 1) oder rotationssymmetrisch (Zentraldrehkupplungen; Abb. 2) gegenüber.
Den magnetischen Forderungen für Synchronkupplungen

:: Permeabilität µrev -> 1
:: Koerzitivfeldstärke so groß wie möglich

entsprechen am besten die keramischen Werkstoffe Barium- oder Strontiumferrit sowie die intermetallischen Verbindungen aus seltenen Erden und Kobalt.

Eine der beiden Kupplungshälften der Synchronkupplung - aus Kühlungsgründen zweckmäßig die Antriebsseite - wird bei den Hysteresekupplungen durch einen Ring oder eine Scheibe ersetzt, die aus einem dauermagnetischen Werkstoff mit vergleichsweise großer Remanenz und Permeabilität und vergleichsweise kleiner Koerzitivfeldstärke besteht, so daß diese Kupplungshälfte von der anderen – gegen einigen Widerstand – ummagnetisiert werden kann (Abb. 3). Bei der Wirbelstromkupplung und Bremse schließlich ist Pv > 0, da S > 0 ist. Die eine der beiden Kupplungshälften der Synchronkupplung – und zwar zweckmäßig die der Antriebsseite – wird hier durch einen elektrischen Leiter in Ring- oder Scheibenform mit rückwärtigem Eisenschluß ersetzt (Abb. 4).

Allgemeine Vorteile dauermagnetischer Kupplungen und Bremsen:

Verschleißfrei, berührungslos, wartungsfrei, geringe Lagerreibung bei Zentraldrehkupplungen, unbegrenzte Lebensdauer unter normalen Betriebsbedingungen.

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